Pferdedentalpraxis München | Dr. Luise Michaeli

Die Gesundheit und
das Wohlbefinden Ihres Pferdes
immer an erster Stelle.

Leistungen Portrait Terminvereinbarung
Pferdezahnheilkunde nach IGFP

Pferdedentalpraxis München & Umland

Die Gesundheit der Pferde liegt uns am Herzen. Dazu gehört selbstverständlich die regelmäßige Kontrolle und Korrektur der Zähne.

Als Fachtierärztin für Pferde und Pferdedentalpraktikerin nach IGFP bin ich auf die Zahngesundheit Ihrer Sport- und Freizeitpartner spezialisiert. Ich biete ein umfassendes Leistungsspektrum der Pferdezahnmedizin in und um München.

Mit Hilfe meines mobilen Zahnwagens kann ich in ihrem Stall eine voll ausgestattete Zahnstation errichten.

So können professionelle Zahnkontrollen und Zahnbehandlungen in entspannter und gut organisierter Atmosphäre stattfinden. Für eine stressfreie und sichere Behandlung und eine möglichst geringe Belastung für Ihr Pferd führe ich vor jeder Behandlung eine gründliche Allgemeinuntersuchung und eine Sedation des Pferdes durch.

Diagnostik und Behandlung werden entsprechend den neuesten wissenschaftlichen Standards und Erkenntnissen durchgeführt.

Ihre Pferdedentapraxis für München & Umland

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Aus aktuellem Anlass hier grundlegende Informationen über Herpes

Wenn wir von Herpes beim Pferd sprechen, meinen wir damit im Wesentlichen die beiden α- Herpesviren 1 und 4, es gibt noch einige mehr, die sind allerdings bisher nicht relevant für unsere Pferde. Es handelt sich hierbei um behüllte DNA- Viren. Behüllt ist schon mal gut, denn diese Erreger sind in der Regel in der Umwelt nicht sonderlich stabil. Das bedeutet, dass diese Viren eine Wäsche in der Waschmaschine mit Seife nicht überleben. Eine effektive Maßnahme die eigenen Pferde zu schützen ist es daher jeden Stall mit frisch gewaschener Kleidung und ebenso sauberen Händen zu betreten. Der Erreger wird unter anderem durch direkten Pferdekontaktübertragen. Es ist daher sinnvoll, direkten Kontakt zu Pferden anderer Ställe zu vermeiden, besonders in der aktuellen Zeit.  Pferde mit verdächtigen Symptomen sollten unmittelbar von den anderen isoliert werden. Außerdem sollten bei einemV erdachtsfall sofort alle Besitzer von Kontaktpferden informiert werden, damit eine Weiterverbreitung möglichst effektiv verhindert werden kann.

EHV 1und 4 und das Immunsystem: Leider sind Herpesviren meisterhaft darin, sich vor dem Immunsystem zu verstecken. Daher gibt es erschreckend viele Pferde, die latent infiziert sind. Das bedeutet, dass sie lebenslang den Erreger in sich tragen und bei Stress jeglicher Art (Transport, Kolik, neuer Stall, neue Pferde in der Herde) durch Virusreaktivierung und -ausscheidung für einen Ausbruch im Stallsorgen können. Die Angaben wie viele Pferde tatsächlich infiziert sind ,variieren stark. Neuere Studien sprechen leider davon, dass bis zu 80% aller Pferde in Deutschland latent infiziert sind. Das macht den Versuch einen Stall durch Testen vor Einzug neuerPferde „herpesfrei“ zu bekommen obsolet, denn dafür sind einfach zu viele Pferde latent infiziert (Quelle: George & Oslage Fortbildungen: Impfungen, Dr.Venner 2021).

Durch EHV1 und 4 ausgelöste Erkrankungen: EHV1 und 4 zeigen einen breiten Zelltropismus, das bedeutet, die Viren sind in der Lage sehr viele unterschiedliche Zelltypen zu befallen. Im Wesentlichen können dadurch 3 Krankheitsformen verursacht werden. Grundsätzlich können auch Mischformen auftreten, das heißt, ein Pferd mit Fieber und Atemwegserkrankung kann auch neurologisch werden.

  • Rhinopneumonitis / Atemwegserkrankung:
    Diese Form verläuft meist mildund ist in der Regel selbstlimitierend. Die Pferde haben Fieber, sind apathisch,haben Nasenausfluss, eine Entzündung von Rachen oder Luftröhre oder könneneinfach nur etwas Leistungsreduziert sein. Selten kann es zu schweren odersogar tödlichen Verläufen kommen. Leider bleibt dies Form häufig unentdeckt,sodass die Virusvermehrung uneingeschränkt stattfinden kann

  • Abort / Totgeburt:
    Meist kommt es im letzten Drittel der Trächtigkeit zur Geburt toter oder lebensschwacher Fohlen. Die Stute zeigt nur selten Krankheitsanzeichen

  • Myeloenzephalopathie / neurologische Form:
    Dies ist mit Abstand dieseltenste Form. Verschieden Studien berichten, dass 10% der erkrankten Pferde einesBestandes neurologische Symptome zeigen. Die neurologische Form wird vonEHV1 ausgelöst, warum genau es durch die zellassoziierte Virämie zuZNS-Symptomen (also neurologischen Ausfällen) kommt ist bisher unklar. Esscheint jedoch einen Zusammenhang mit dem Infektionsdruck und der Viruslast zugeben. Das bedeutet- je mehr Viren unterwegs sind, desto höher dieWahrscheinlichkeit für die neurologische Form.Bei dieser Form kommt es zu einerdisseminierten ischämischen Rückenmarksnekrose- auf Deutsch: ein gestreutesAbsterben des Rückenmarks durch eine gestörte Durchblutung. Dem entsprechendauch die Symptome: beginnend von der Hinterhand verlieren die Pferde die Kontrolleüber ihre Harnblase, der Schweif wird schlaff, dann die Hinterbeine bis diePferde zum Festliegen kommen. Wie vielleicht verständlich hat dies Form einesehr schlechte Prognose, denn die Schädigungen des Rückenmarks sind in derRegel irreversibel- also nicht heilbar(Quelle: IDEXX: DiagnosticUpdate. Herpesviren 1und 4)

Warum eigentlich Impfen? Viele Pferdebesitzer kennen Pferde, die trotz Impfung an der neurologischen Form gestorben sind. Leider kann das passieren, dennoch kann die Impfung helfen: Das einzelne Tier wird durch die Impfung nicht zwangsläufig vor der Erkrankung geschützt. Allerdings scheiden geimpfte Tiere wesentlich weniger Viren während der Virämie (akuten Krankheitsphase) aus und das auch wesentlich kürzer als ungeimpfte Tiere. Die Viruslast und damit die Wahrscheinlichkeit das Pferde an der neurologischen Form erkranken, sinkt also mit jedem geimpften Pferd am Hof. Leider werden Herpesausbrüche nicht deutschlandweitdokumentiert. Verlässliche Zahlen gibt es aber vom Baden-Württembergischen Pferdegesundheitsdienst: In den letzten Jahren wurden zwar regelmäßig mehrere Herpesausbruche pro Jahr dokumentiert, davon jedoch nur zwei Ausbrüche in den letzten 11 Jahren in einem Impfbetrieb (also in einem Stall in dem alle Pferde Herpes geimpft sein müssen). In diesen Ställen waren von 29 Pferden 1 Pferd mitAtemwegssymptomen bzw. von 30 Pferden 1 Pferd mit neurologischen Symptomen. Im Vergleich dazu. Beispiele ungeimpfter Bestände:

Stall 1: 14 Pferde, 10 erkrankt, 3 Tote
Stall 2: 51 Pferde, 16 erkrankt, 2 Tote

Es liegt nahe, dass es einen wesentlichen Unterschied macht, ob ein gesamter Stall geimpft wird oder nicht (Quelle: vetwebinar- Impfung- Herpes und Influenza- was wirvon den letzten Ausbrüchen lernen können. Dr. Susanne Müller. Pferdegesundheitsdienst Baden-Württemberg).

Wann Impfen? Grundsätzlich gilt: erst sanieren, dann impfen. Es machtkeinen Sinn während eines akuten Krankheitsgeschehens zu impfen. Im ungünstigsten Fall kann das zu Überreaktionen oder einem neuen Aufflammen des alten Krankheitsgeschehens führen. Auch anstehende Wurmkuren sollte vorabverabreicht und mindestens 7 Tage her sein. Erst dann sind die Pferde in der Lage mit einer angemessenen Immunantwort auf die Impfung zu reagieren.

Impfschema: Der Impfstart kann ab dem 5., besser dem 6. Lebensmonat eines Fohlens erfolgen. Grundsätzlich besteht die Grundimmunisierung aus 3 Teilen und anschließenden Wiederholungsimpfungen. Die 2. Impfung erfolgt 4-6 Wochen nach der ersten Impfung. Danach wird alle 6 Monate geimpft. Da die aufgebaute Immunantwort leider nur sehr kurzlebig ist, sollte neu grundimmunisiert werden, sobald die letzte Impfung länger als 8 Monate her ist. 

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Pferdedentalpraxis

Eine regelmäßige Zahnkontrolle bei Pferden, Ponys und Eseln ist genauso wichtig wie die Hufpflege. Dabei erfolgt die Untersuchung des Gebisses durch einen Pferdezahnarzt mit entsprechender Kenntnis und professioneller Ausrüstung.

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Mobile Dentalpraxis

Mit meiner mobilen Pferdedentalpraxis kann ich Untersuchungen und Behandlungen der Kaumechanik und des Pferdegebisses direkt vor Ort (im Stall) vornehmen und manuelle sowie maschinelle Zahnbehandlungen und Korrekturen durchführen.

Weitere Info´s

Über die IGFP

Die IGFP ist die Gesellschaft zur Funktionsverbesserung der Pferdezähne e.V. und fördert die Entwicklung der Kenntnisse und Fertigkeiten auf dem Gebiet der Pferdezahnheilkunde und deren Umsetzung bei der Pferdezahnbehandlung.

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Zahnmedizin für Pferde

Leistungen in der Pferdedentalpraxis (IGFP)

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Wie erkenne ich Zahnprobleme beim Pferd?

Aufmerksame Pferdebesitzer können verschiedene Verhaltensauffälligkeiten bei Pferd beobachten, welche auf mögliche Probleme mit den Zähnen / in der Maulhöhle hinweisen

  • Unrittigkeit: Pferd lässt sich schlecht auftrensen, wehrt sich gegen das Gebiss, lässt sich zu einer Seite schlecht stellen, schlägt mit dem Kopf beim Reiten, verweigert plötzlich

  • Veränderte Futteraufnahme:  Veränderungen der Futter- und  Wasseraufnahme wie hastiges Fressen mit viel Futter im Maul, abnorme Kaubewegungen ohne Seitwärtsbewegungen, Kopfschlagen beim Fressen, Herausfallen von Futter aus dem Maul, Schmatzen, übermäßiges Speicheln, schlechtes Trinkverhalten oder meiden von kaltem Wasser und vieles mehr

  • Schlechter Allgemeinzustand:  Trotz reichlicher Futteraufnahme sichtbare Abmagerung, stumpfes Fell, unspezifische     Leistungsverluste

  • Andere Symptome: unzureichend zerkleinerte Partikel im Kot, rezidivierende Schlundverstopfungen, Verstopfungskoliken, fauliger Geruch aus Maul oder Nüstern

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Vor der Zahnbehandlung

Vor der Zahnbehandlung wird zunächst ein ausführlicher Vorbericht erfasst. Wie alt ist Ihr Pferd? Wie wird es genutzt? Sind Probleme aufgefallen? Diese Fragen und noch viele mehr liefern mir bereits im Vorfeld viele wichtige Informationen. Es folgt eine gründliche Allgemeinuntersuchung zu der auch der Tetanusstatus und die Kotbeschaffenheit gehört. Nur ein Pferd mit gutem Allgemeinbefinden darf sediert werden. Ein ausreichender Tetanusschutz ist ebenfalls entscheidend. Denn die Erreger, die für eine Tetanuserkrankung verantwortlich sind, leben im Boden und werden beim Grasfressen unter Umständen von den Pferden aufgenommen. Da bei der Zahnbehandlung, ähnlich wie bei der Zahnreinigung beim Menschen, immer kleine Läsionen in der Maulschleimhaut entstehen, wären diese Wunden ideale Eintrittspforten für diese Erreger.

Im nächsten Schritt folgt die Voruntersuchung, diese kann am unsedierten Pferd erfolgen und liefert einen ersteren Überblick über den Zahnstatus. Dabei wird zunächst der Kopf betrachtet. Hier können Hinweise wie z.B. Asymmetrien der Kaumuskulatur wichtige Informationen liefern. Im nächsten Schritt wird der Kopf abgetastet, dabei werden systematisch alle relevanten Knochenkonturen wie z.B. die Kiefergelenke,die Unterkieferäste, die äußeren Kanten der Oberkieferbackenzähne und einiges mehr beurteilt. Erst im letzten Schritt wird das Pferdemaul geöffnet, dabei werden zuerst die Schneidezähne und dann- soweit möglich- die Backenzähne untersucht.Die Voruntersuchung liefert wichtige Anhaltspunkte bei der Beurteilung ob eine Zahnkorrektur notwendig ist oder nicht. Sie kann jedoch keine definitiven Aussagen liefern und erlaubt keine Beurteilung hinsichtlich Parodontose, Karies oder loser Zähne. Erst am sedierten Pferd kann dann die gespülte Maulhöhle vollständig untersucht werden.

Pferdedentalpraxis München - Mobiler BehandlungswagenAusführliche Untersuchung vor der Zahnbehandlung beim Pferd
  • Eingehende Untersuchung und Feststellung des Zahnstatus

  • Okklusionskorrektur

  • Herstellung der Symmetrie und Balance der Zahnreihen, um eine uneingeschränkte Kaubewegung zu gewährleisten und das Kiefergelenk zu entlasten

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Ist eine Sedierung notwendig?

Für eine stressfreie und sichere Behandlung und eine möglichst geringe Belastung für Ihr Pferd führe ich vor jeder Behandlung eine Sedation des Pferdes durch. Die Sedationsmenge wird so gering wie möglich und so hoch wie nötig gewählt. Gerne verlasse ich mich auf Ihre Vorerfahrungen bezüglich Verträglichkeit und Kooperationsbereitschaft Ihres Pferdes.

Sediertes Pferd bei vor der ZahnbehandlungPferdeschonende Zahnbehandlung beim Pferd

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Das Pferdegebiss: Schneidezähne

  • Kürzen und Begradigen der Schneidezähne

  • Okklusionskorrektur

  • Herstellung der Balance und Symmetrie der Zahnreihen, um eine uneingeschränkte Kaubewegung zu gewährleisten und das Kiefergelenk zu entlasten

Zahnbehandlung beim Pferd - Pferdedentalpraktiker nach IGFPInstrumente - Pferdedentalpraxis München

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Das Pferdegebiss: Backenzähne

  • Manuelles / Maschinelles Einschleifen der Backenzähne im Oberkiefer / Unterkiefer

  • Entfernen und Einschleifen von Kanten, Haken, Rampen oder scharfen Zahnspitzen

  • Korrektur von Treppen-, Wellen-, Stufen- und Scherengebissen

  • Abrunden der ersten Backenzähne im Ober- und Unterkiefer

  • Okklusionskorrektur

  • Entlastung des Kiefergelenkes für eine uneingeschränkte Kaubewegung durch Herstellung der Symmetrie und Balance der Zahnreihen

Einschleifen der Backenzähne beim PferdMaschinelles Einschleifen der Backenzähne - Pferdedentalpraxis

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Das Pferdegebiss: Kiefergelenke

  • Kontrolle der Biomechanik der Kiefergelenke

  • Optimierung der Gelenksfunktion durch Beseitigung unphysiologischer Belastungen

  • Wiederherstellung eines ausbalancierten Gebisses (evtl. in mehreren Sitzungen)

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Zahnextraktionen beim Pferd

Einzelne lose Zähne oder Wolfszähne können im Stall im Rahmen der Zahnkorrektur entfernt werden. Für komplexere Extraktionen besteht eine gute Zusammenarbeit mit den spezialisierten Pferdekliniken.Viele Zahnextraktionen können im Stehen unter Sedation oder Leistungsanästhesie durchgeführt werden.Dabei erfolgt die eigentliche Extraktion aus der Maulhöhle ohne äußeren Zugang.Ist eine Extraktion aus der Maulhöhle nicht möglich, kann ein zuziehender Zahn z.B. mithilfe minimalinvasiver Techniken extrahiert werden.

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Gebissgesundheit beim alten Pferd

Gerade für alte / ältere Pferde sind regelmäßige Zahnkontrollen von größter Wichtigkeit. Häufig können leichte Erhabenheiten, scharfe Spitzen oder lose Zähne aufgrund von Fehlstellungen zu erheblichen Beeinträchtigungen der Kauftätigkeit und gleichzeitig zur Mehrbelastung der Kiefergelenke führen. Oft können hier bereits kleine Korrekturen zu enormen Verbesserungen des Wohlbefindens des Pferdes führen.

Moderne Medikamente gewährleisten auch beim Pferdesenior eine gut verträgliche Sedation - natürlich nach eingehender Untersuchung und unter Berücksichtigung aller Vorsichtsmaßnahmen.

Zahngesundheit beim alten Pferd - Pferdedentalpraktiker IGFPInstrumente in der Pferdedentalpraxis München

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Nach der Zahnbehandlung

Nach der Zahnbehandlung wird Ihr Pferd noch etwas sediert sein.

Bis Ihr Pferd vollständig aufgewacht ist, darf es weder fressen noch trinken. Die Dauer hängt von diversen Faktoren wie Sedationsmenge, Temperament, Kondition, Wetter und vielen mehr ab und lässt sich daher nur schlecht festlegen. Erfahrungsgemäß beträgt die Zeit jedoch zwischen 30 Minuten bis maximal 2 Stunden. Sie können Ihrem Pferd helfen, indem Sie es, sobald es wieder etwas sicherer auf den Beinen ist,ruhig im Schritt führen. Das hilft dem Kreislauf wieder in Schwung zu kommen.Bei entsprechenden Temperaturen unterstützt eine kalte Dusche der Beine ebenfalls den Kreislauf. Denken Sie außerdem daran, dass sedierte Pferde häufig schwitzen. Bei kühlem Wetter wäre es daher sinnvoll eine Abschwitzdecke griffbereit zu haben.

Nach dem vollständigen Abklingen der Sedation ist es sinnvoll die Darmtätigkeit wieder anzuregen. Achten Sie darauf, die Zeit der Futterkarenz nicht zu lange auszudehnen. Die erste kleine Futtermahlzeit etwa 2 Stunden nach der Zahnbehandlung wäre ideal.Geeignet sind alle Futtermittel, die Ihr Pferd sonst auf frisst.

Nach der Zahnbehandlung - PferdedentalpraxisStallkatze
Gebührenordnung für Tierärzte (GOT)

Behandlungskosten

Tierärztliche Gebühren werden nach Gebührenordnung (GOT) berechnet. Auf Wunsch informiere ich Sie gerne vor Beginn jeder Behandlung über die zu erwartenden Kosten. Im Einzelfall können durch unerwartete Komplikationen zusätzliche Kosten entstehen. Auch hier informieren ich Sie gern über die entstehenden Mehrkosten.

Die Kosten für die Untersuchung, Sedation und Zahnbehandlung eines Pferdes berechnen sich je nach Aufwand und benötigten Medikamenten. Die Dentalpraxis für Pferde ist in München und Umgebung unterwegs. Die Anfahrtskosten berechnen sich entsprechend der Entfernung und werden bei mehreren Pferdebesitzern aufgeteilt.

Alle Preise entsprechen selbstverständlich der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Die Leistungen werden in der Regel direkt nach der Behandlung abgerechnet. Sie haben die Möglichkeit, bar oder mit EC-Karte zu zahlen.

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Pferdedentalpraktikerin nach IGFP

Dr. med. vet. Luise Michaeli

Dr. med. vet. Luise Michaeli, Tierärztin, Fachtierärztin für Pferde, Pferdedentalpraktiker nach IGFP

Als Kind einer Reiterfamilie stand für mich schon früh fest, dass aus mir ein Pferdetierärztin werden sollte. So begann ich 2003 mein Studium der Veterinärmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), dass ich 2009 erfolgreich abschloss. Die Promotion zum Dr. vet. med. folgte im Jahr 2011 zum Thema „Wohlbefinden in der Pferdehaltung“.

Bereits begleitend zur Doktorarbeit arbeitete ich in einer Fahrpraxis für Pferde, ab 2011 dann Vollzeit als Assistenztierärztin in der Pferdeklinik Aschheim. 2012 erfolgte der Wechsel in die Pferdeklinik Parsdorf. Im Jahr 2014 legte ich die Prüfung zum Fachtierarzt für Pferde erfolgreich ab.

Mein Herzensthema war jedoch schon immer die Zahnmedizin. Daher verlegte ich nach meiner Allgemeinausbildung den Schwerpunkt meiner Weiterbildung auf die Pferdezähne. So habe ich in diesem Bereich in den letzten Jahren zahlreiche Fortbildungen und Workshops absolviert und mich auf die Themen Zahnbehandlungen und Zahnextraktionen bei Pferden spezialisiert.

Zu meinem 6. Geburtstag bekam ich mein erstes eigenes Pferd. Damit war das Pferdefieber besiegelt und daran hat sich bisher auch nichts geändert. Heute bin ich glückliche Besitzerin von zwei eigenen Pferden. Die Pferdebegeisterung hat sich auch schon auf meine beiden Kinder ausgewirkt, die es genießen mit meinem Mann und mir Zeit im Stall zu verbringen.

Ihre Dr. med. vet. Luise Michaeli

  • Pferdedentalpraktikerin nach IGFP

  • Fachtierärztin für Pferde

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Fort- und Weiterbildungen

04/2020

Pflanzenvergiftungen bei Pferden in Deutschland - CVE

04/2020

Hypokalzämie beim Pferd - CVE

03/2020

IGFP-Kongress - Wiesbaden

03/2020

Moderne Pferdefütterung - Berlin

02/2020

Der Rücken des Pferdes - Berlin

06/2019

Vestibulärsyndrom - CVE

02/2019

Insulin-Dysregulation - München

02/2019

Existenzgründer-Seminar - München

01/2019

Narkolepsie - CVE

01/2019

Krankheiten des Nervensystems - Bad Böll

01/2019

Hufrollenerkrankungen - CVE

11/2018

Schilddrüsenerkrankungen - CVE

10/2018

Aktualisierungskurs: Fachkunde Röntgen

07/2018

Neuerungen der TÄHAV - Aschheim

03/2018

IGFP-Kongress - Wiesbaden

09/2017

Intensivworkshop Horse Dental School - Berlin

05/2017

Geriatrie - Aschheim

03/2017

Praktischer Zahnworkshop - Hattersheim

01/2017

Orale Extraktionstechniken - Leipzig

03/2016

IGFP-Kongress - Wiesbaden

03/2016

Röntgendiagnostik: Kopf - Wiesbaden

02/2016

Fortbildungsreihe: Zahnmedizin Pferd - Butzbach

04/2015

Ultraschall des Muskoloskeletalen Apparates des Pferdes - Parsdorf

03/2015

IGFP-Kongress - Wiesbaden

03/2015

Sinusendoskopie und Sinuderkrankungen - Großwallstadt

02/2015

Updates COB/EMPF - München

11/2014

Workshop Zahnkorrektur - Neuburg a.d. Donau

09/2014

Pferdegynäkologie für Fortgeschrittene - Ohlstadt

05/2014

Zahnworkshop - Tullingen

10/2013

Praktische Augenheilkunde - Parsdorf

09/2013

Kissing Spines - CVE

08/2013

Nierenerkrankungen beim Pferd - CVE

02/2013

Spat beim Pferd - CVE

01/2013

Erkrankungen des Harnapparates des Pferdes - CVE

10/2012

Akute Kolik beim Pferd - Gießen

03/2012

Cushing und Hufrehe - Aschheim

02/2012

PPID/ECS - Management des geriatrischen Patienten - Riem

02/2012

Neonatologie - Marbach

01/2012

Parasitenbekämpfung beim Pferd - Glonn

10/2011

MRT Pferde - Aschheim

05/2011

Sonographie am Pferd - Berliner Symposien

05/2011

DHG-Tagung - Leipzig

05/2011

EGUS - Lahr

12/2010

Fortbildungsforum Pferd - München

10/2009

Chronische Lebererkrankungen beim Pferd - Ingolstadt

Pferdedentalpraxis München: Untersuchung des PferdegebissesZahnbehandlung durch Dr. Luise Michaeli, Pferdedentalpraktikerin nach IGFPEinschleifen der Schneidezähne beim Pferd, Pferdedentalpraktiker nach IGFPGebissuntersuchung und Behandlung beim alten Pferd
Gebissuntersuchung beim sedierten Pferd, PferdedentalpraxisUntersuchung & Begradigung der Schneidezähne beim PferdInstrumente der Pferdedentalpraxis  Korrektur von Treppen-, Wellen-, Stufen- und Scherengebissen
  Herstellung der Balance und Symmetrie der Zahnreihen, um eine uneingeschränkte Kaubewegung zu gewährleisten, KiefergelenkentlastungOkklusionskorrektur beim Pferd durch Pferdedentalpraktiker IGFP  Kürzen und Begradigen der Schneidezähne des Pferdes durch Pferdedentalpraktiker IGFPMobiler Zahnbehandlungswagen für Pferde
Pferdedentalpraxis München & UmlandUntersuchung Pferdegebiss durch TierärztinPferdedentalpraktiker (IGFP) mit mobiler BehandlungsstationPferdedentalpraktikerin Dr. Luise Michaeli (IFGP)
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Kontakt / Termine

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